Der große Kaffeevollautomat Test - Welcher der 32 Vollautomaten ist der Richtige? Tipps für den Kauf!

. Veröffentlicht in Kaffeevollautomat Zugriffe: 11301

Worauf kommt es bei Kaffeevollautomaten im Test an?

In unserem Bereich Kaffeevollautomat Test werden wir euch alle Details zu den Vollautomaten liefern. Ihr bekommt einen Einblick in die Funktionsweise der Kaffeevollautomaten und die einzelnen Unterschiede. Wir zeigen euch im Test, wie man die Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten reinigt und welcher Kaffeevollautomat für wen geeignet ist (Kaufhilfe). Des Weiteren werden wir einige Rezepte für Euch präsentieren, mit denen ihr in weniger als 5 Minuten Latte Macchiato und Cappuccino zubereiten könnt und das Beste aus Eurem Kaffeevollautomaten herausholt.

Funktionsweise Kaffeevollautomat

Eingeschworene Kaffeefans schwören auf Espresso, da im Gegensatz zum normalen Filterkaffee ein Sieb anstelle eines Kaffeefilters für die Extraktion der Aromen und Öle genutzt wird. Im Gegensatz zu Filterkaffe gehen diese Aromen nicht mit der Zeit verloren, da sie keinen Kontakt zur Luft haben. Hierdurch gelangen die Öle aus dem viel feiner gemahlenem Kaffeepulver erst in den Espresso und verleihen ihm einen runden Geschmack, wenn sie gemahlen wurden.  Um die feinen Öle zu extrahieren, wird ca. 20 ml Wasser auf ca. 88°C ±2°C erhitzt und in einer knappen halbem Minute mit 8 bis 10 bar Druck durch ca. 7 g Espressomehl gepresst. Dauert der Vorgang länger, wird der Espresso bitter. Darum hat auch der deutsche Filterkaffee immer einen bitteren Geschmack und konnte sich außerhalb Deutschlands nicht durchsetzen.

Durch den Siegeszug der Kapselmaschinen herrscht ein Aberglaube vor, dass ein Druck von 15 bar für einen guten Espresso benötigt wird. Das ist falsch! Richtig ist, dass 15 bar lediglich der höchste Druck ist, den die meisten Vollautomaten oder Kapselmaschinen produzieren. Wenn das heiße Wasser mit dem Kaffeepulver in Berührung kommt, sollte der Druck eben nur diese 8 bis 10 bar messen. Die guten Kaffeevollautomaten schaffen das auch.

Je nach Espressomaschine oder Kaffeevollautomat verändert sich der Druck und Temperatur ein wenig, da jeder Hersteller auf unterschiediche Komponenten für seine Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten setzt. Das Ergebnis sind ca. 25 ml Espresso inkl. einer schaumigen Crema. Auch beim doppelten Espresso bleibt die Brühzeit gleich. Nur die Kaffe- und Wassermenge wird erhöht. Bei einer Menge von 50 ml heißt der Espresso Lungo.

1984 wurde das erste Patent für eine "Espressomaschine" von Angelo Moriondo eingereicht. Er gilt offiziel als Erfinder der Espressomaschine. Der Espressogenuss kommt aus Italien und hat sich weltweit als Lebensgefühl und Stil etabliert. Der erste Kaffeevollautomat kommt aus Deutschland und wurde 1960 für Otto Bengtson patentiert. Mit diesem Automaten wurde aber der typische deutsche Kaffee hergestellt. Basierend auf das italienische Espresso Prinzip, der kurzen Brühzeit, entwickelte 1970 der Schweizer Arthur Schmed einen Kaffeevollautomaten. Es dauerte aber noch bis 1985 bis ein funktionstüchtiger Espresso Vollautomat für den Verkauf das Licht der Welt erblickte - der Solis-Espresso-Vollautomat.


alle DeLonghi Kaffeevollautomaten auf einen Blick

alle Siemens Kaffeevollautomaten auf einen Blick

alle Melitta Kaffeevollautomaten auf einen Blick

alle Jura Kaffeevollautomaten auf einen Blick

alle Krups Kaffeevollautomaten auf einen Blick

 

Unterschied Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen

Durch den großen Test der Kaffeevollautomaten und Espressomaschinen haben wir hier die wichtigsten Unterschiede für euch herausgearbeitet.

Der allerwichtigste Unterschied ist: Espressomaschinen werden auch Siebträgermaschinen genannt und besitzen einen Siebträger, aus dem der Espresso dann in die Tasse läuft. Kaffeevollautomaten hingegen besitzen einen Kaffeeauslauf, wo kein Siebträger eingesetzt werden muss. Für die Espressomaschinen müssen außerdem die Kaffeebohnen vorher noch gemahlen werden, bzw. man muss ein Kaffeepulver kaufen. 

Des Weiteren macht man Unterschiede zwischen einer Einkreismaschine und einer Zweikreismaschine bei Espresso-/Siebträgermaschinen, während ein Kaffeevollautomat alles gleichzeitig zubereiten kann:

Einkreismaschine Espressomaschine

Diese Art der Espressomaschine hat nur einen Wasserkreislauf. Über diesen wird zuerst das Wasser für den Espresso auf ca. 88°C ± 2°C erhitzt und danach der Wasserdampf (110° bis 130°C) für den Milchschaum erzeugt. Da beide Verfahren eine unterschiedliche Temperatur benötigen, ist die Wartezeit für das Espressoprodukt ein wenig länger. Zudem dauert das Umschalten auf die geringere Temperatur für einen zweiten Espresso ebenfalls noch mal seine Zeit. Die Brühgruppe muss erst wieder auf unter 90°C abkühlen. Bei diesen Espressomaschine ist die Temperatur immer ein wenig unterschiedlich, da die Hersteller einen Kompromiss zwischen gleichbleibendem Espresso und schnellst möglich zubereitetem Espresso eingehen. Die meisten günstigen Siebträgermaschinen und fast alle Kaffeevollatomaten funktionieren nach diesem Prinzip.

Zweikreismaschine Espressomaschine

Wie der Name schon sagt, haben diese Espressomaschinen zwei Heiz- oder Wasserkreise. In dem einen Wasserkreis werden die 110° bis 130°C für den Wasserdampf zur Milchaufschäumung erzeugt, während in dem zweiten Wasserkreis die benötigten 88°C ±2°C für den Espresso erzeugt werden. Beide Kreisläufe bedienen sich in einem gemeinsamen Wassertank. Das Warten auf das Aufheizen entfällt bei diesen Espressomaschinen. Wer häufig Milchschaumprodukte wie Latte Macchiato oder Cappuccino trinkt, sollte über eine Investition in Zweikreismaschinen nachdenken, wenn das nötige Kleingeld dann vorhanden ist. Teurere Siebträgermaschinen ab ca. 900 € können zu den Zweikreismaschinen gehören und eine echte Espresso Crema erzeugen.

Sozusagen heißen dann diese Art von Espressomaschinen auch Vollautomaten. Diese müssen jedoch von den Kaffeevollautomaten, wie wir sie kennen, unterschieden werden. Eigentlich - und in der Gastronomie werden sie auch so genannt - Supervollautomaten heißen. 

Die Supervollautomaten oder auch Kaffeevollautomaten können alles gleichzeitig, deswegen muss hier diese Unterscheidung nicht gemacht werden. Je nach Ausführung können diese Cappuccino, Latte Macchitao, einen Lungo oder auch Espresso und einiges mehr auf Knopfdruck produzieren. Dies erfolgt entweder durch ein integriertes Milchsystem oder man stellt sich den Milchschaum über eine Milchdüse her. Im Anschluss werden die Kaffeebohnen hier automatisch in der Maschine gemahlen und es kommt ein perfekter Kaffee in die Tasse. In unserem Kaffeevollautomat Test und Espressomaschine Test haben wir alle Typen für euch herausgesucht und getestet.

Unterschiede in der Ausstattung der technischen Details  

Display

Ob die Kaffeemaschinen -sei es ein Kaffeevollautomat oder eine Siebträgermaschine - einen Display haben, hängt vom jeweiligen Gerät ab. Ganz einfache Kaffeemaschinen haben nur eine kleine Anzeige, während es auch Kaffeevollautomaten gibt, die ein Display mit den einzelnen Getränkespezialitäten hat. 

Reinigung

Der Test hat gezeigt, das die Reinigung dieser zwei Arten von Kaffeemaschinen recht unterschiedlich ist. Bei einer Siebträgermaschine muss man den Siebträger von Kaffeesatz befreien, die Siebträgermaschine an sich wird ja immer nur mit dem heißen Wasser durchgespült und bleibt sauber. Evtl muss man ab und zu entkalken. Bei einem Kaffeevollautomaten sieht die Sache schon anders aus. Hier spürt die Maschine immer automatisch mit heißem Wasser nach, nachdem der Kaffe durchlaufen ist. Außerdem gibt es ein automatisches Reinigungs- und Entkalkungsprogramm. Die Blühgruppe - falls herausnehmbar - sollte auch ab und zu von Hand durchgespült werden. Die Milchdüse muss auch so wie bei einer Siebträger mit heißem Wasser gereinigt werden. Ist ein integriertes Milchsystem beim Kaffeevollautomaten vorhanden, muss auch dieses immer durchgespült werden. Alles im allem zeigte aber der Test, das es bei beiden Varianten keinen großen Zeitaufwand Bedarf.

Kaffeemühle

Der Unterschied ist hier zwischen Siebträger und Kaffeevollautomat deutlich. Die Siebträgermaschine besitzt kein integriertes Mahlwerk (es gibt vereinzelt Siebträgermaschinen, die ein Mahlwerk integriert haben, dass ist aber die Außnahme). Der Kaffeevollautomat schon. Hier kann auch der Mahlgrad eingestellt werden, wobei der Mahlgrad nicht ganz so fein verstellt werden kann wie bei einer Kaffeemühle.

 

Amazon's Top 3 Kaffeevollautomaten

Amazon Bestseller Nr. 1 - DeLonghi ECAM 22.110.B

Amazon Bestseller Nr. 1

DeLonghi ECAM 22.110.B

Der Kaffevollautomat mit der höchsten Bewertung. 4,6 von 5 Sternen!

 

Amazon Bestseller Nr. 2 - DeLonghi ESAM 3.000B

Amazon Bestseller Nr. 2

DeLonghi ESAM 3.000B

Der Kaffeevollautomat mit über 2.000 Rezensionen!

 

Amazon Bestseller Nr. 3 - DeLonghi ESAM 3.200S

Amazon Bestseller Nr. 3

DeLonghi ESAM 3.200S

Der kleinste DeLonghi Superheld!