Espressomaschinen im Test - die besten Siebträgermaschinen auf einen Blick

Espressomaschine Test - Die besten Siebträgermaschinen auf einen Blick

Geschrieben von Martin Jacobs. Veröffentlicht in Siebträgermaschine

Hier im Espressomaschinen Test findet ihr die besten Siebträgermaschinen und erhaltet alle Details auf einen Blick. Vergleicht die Funktionen und die Einstellmöglichkeiten jeder Espressomaschine in kürzester Zeit. Wir haben für euch die wesentlichen Informationen und Funktionen zusammengefasst. 

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Die Espresso- oder Siebträgermaschine

Mit einer Espressomaschine hat man seinen Kaffeegenuss selbst in der Hand

  • Die Crema - nur Espressomaschinen schaffen es, die eine Crema zu erzeugen
  • mit Siebträgermaschinen kann man das Erlebnis Espresso zelebrieren 
  • die gesamte Milcheinheit lässt sich automatisch reinigen
  • bei einer Siebträger Espressomaschine ist die Reinigung ein Kinderspiel



alle Siebträgermaschinen in einer Tabelle

 

Welche Siebträgermaschine ist die Beste? Tipps für den Kauf!

Geschrieben von Martin Jacobs. Veröffentlicht in Siebträgermaschine

Um Siebträgermaschinen im Test besser zu verstehen, muss man sich kurz mit der Geschichte des Espressos auseinander setzen. Der heutige Kaffeegenuss ist von Italiens Espressokultur stark geprägt und Siebträgermaschinen oder auch Espressomaschinen halten immer mehr Einzug in unsere Haushalte und sind nicht mehr nur in Restaurants und Cafés zu finden. Im Espressomaschine Test beantworten wir Euch die Fragen, wie eine Siebträgermaschine funktioniert, wie viel bar eine gute Siebträgermaschine erzeugt und was der Unterschied zwischen Espressomaschinen, Siebträgermaschinen und Kaffeevollautomaten ist? 

Was ist wichtig bei einer Siebträgermaschine, wie funktioniert sie und wann gibt es den perfekten Espresso? 

Eingeschworene Kaffeefans schwören auf Espresso, da im Gegensatz zum normalen Filterkaffee ein Sieb anstelle eines Kaffeefilters für die Extraktion der Aromen und Öle genutzt wird. Hierdurch gelangen die Öle aus dem viel feiner gemahlenem Kaffeepulver in den Espresso und verleihen ihm einen runden Geschmack.

Die grundlegend wichtigen Komponenten bei einer Siebträgermaschine sind der Wasserkreislaufsystem mit dem Boiler, eine elektrische Pumpe mit der der Druck erzeugt wird, eine Brüheinheit mit dem wichtigen Siebträger für das Espressopulver und eine Dampfdüse. Ein Siebträger ist der Teil des Gerätes, der manuell hinein- und herausgedreht und mit Kaffeepulver befüllt werden kann. Er enthält dementsprechend auch das Brühsieb.

1984 wurde das erste Patent für eine "Siebträgermaschine" von Angelo Moriondo eingereicht. Er gilt offiziel als Erfinder der Espressomaschine. Archile Gaggia patentierte 1938 das heutige System, bei dem "mit Hilfe eines Kolben unter Druck heißes Wasser durch Kaffeepulver gepresst wird". Italien gilt als das Mutterland des Espresso und gleichzeitig wird der braune kleine Kaffee mit dem Lebensgefühl Italiens assoziiert.


alle GAGGIA Siebträgermaschinen auf einen Blick

alle DeLonghi Siebträgermaschinen auf einen Blick

alle Gastroback Siebträgermaschinen auf einen Blick

alle Rancilio Siebträgermaschinen auf einen Blick

In einer Tabelle - alle Siebträgermaschinen

Siebträgermaschinen sind oft Halbautomaten, d.h. dass die Kaffeebohnen nicht in der Maschine, sondern extra in einer Kaffeemühle gemahlen werden. Auch das Anpressen des Kaffeemehls im Siebträger geschieht manuell mit einem Tamper. Wie dies richtig gemacht wird, erfahrt ihr etwas weiter unten auf dieser Seite.

Der Test hat ergeben, dass für einen perfekten Espresso vor allem frische, ganze Bohnen, die direkt vor der Espressozubereitung gemahlen werden, ausschlaggebend sind. Außerdem sollte die Röstung nicht allzu lange her sein. Zwei Wochen nach Röstdatum schmeckt der Kaffee am besten. Kurz nach der Röstung ist nicht optimal, länger als einen Monat sollte es auch nicht her sein. Der richtige Mahlgrad ist dann ebenfalls entscheidend. Das mit dem genauen Mahlgrad muss man ausprobieren und den Kaffee im Anschluss testen. Bei der Kaffeemühle kann man dies optimal einstellen. Der Grad ist auch bei jeder Kaffeebohne und auch bei jeder Siebträgermaschine unterschiedlich. Das Kaffeemehl darf weder zu fein noch zu grob sein.

Der Siebträger wird mit Hilfe des sogenannten Bajonettenverschlusses und einer viertel Umdrehung in der Brüheinheit fixiert.

Sind die Kaffeebohnen perfekt gemahlen und angepresst, kommt der ebenfalls sehr wichtige Druck der Pumpe ins Spiel. Um die feinen Espresso Öle zu extrahieren, wird ca. 20 ml 90°C heißes Wasser in einer knappen halbem Minute mit 8 bis 10 bar Druck durch ca. 7-9 g Espressomehl gepresst. Bei einem dopoelten Espresso liegt die Pulvermenge zwischen 16-18 g. Je nach Espressomaschine verändern sich die Werte ein wenig, da jeder Hersteller teilweise auf unterschiediche Komponenten für seine Siebträgermaschine setzt. Die Druck für den Espresso wird durch elektrische Pumpen in der Siebträgermaschinen erzeugt. Die optimale Brühzeit ist dann 25 – 32 Sekunden lang - je nachdem welche Kaffeeart man benutzt. Das Ergebnis sind ca. 25 ml Espresso inkl. einer schaumigen Crema. Auch beim doppelten Espresso bleibt die Brühzeit gleich. Nur die Kaffe- und Wassermenge wird erhöht.

Stimmen all diese Komponenten, so bekommt man bei einer Siebträgermaschine echte, feste, geschmackvolle Crema wie vom Profi. 

Tipp: Bevor der Siebträger im Gerät fixiert wird, um einen Espresso herauszulassen, sollte man vorher einen kurzen Leerbezug herauslassen, um die Brühgruppe zu kühlen.

 

Espressomenge7 g ± 0,5 g
Ausgangstemperatur Wasser88°C ± 2°C
Temperatur Espresso in der Tasse67°C ± 3°C
Eingangsdruck des Wassers9 bar ± 1 bar
Zeit der Perkolation (durchsickern des Wasser durch das Espressopulver)25 sek. ±5 sek.
Viskosität des fertigen Espressos bei 45°C> 1,5 mPa s
Fett total> 2 mg/ml
Caffeine< 100 mg/Tasse
Menge in der Tasse inkl. Schaum25 ml ± 2,5 ml

 

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Welche Unterschiede gibt es bei Siebträgermaschinen?

Es gibt einen wesentlichen Unterschied im Bereich der Siebträgermaschinen. Und war ob sie ein oder zwei Wasserkreisläufe besitzen. Dies macht sich auch im Preis bemerkbar:

Einkreismaschinen

Die Einkreismaschinen besitzen nur einen Wasserkreislauf. Kaffee und Milch benötigen unterschiedliche Temperaturen zum erhitzen. Der Espresso benötigt eine Temperatur von ca. 90°C, die Milch 110°-130°C. Somit muss sich der Boiler/Kessel immer auf die jeweilige Temperatur umstellen und das benötigt Zeit. Im Umkehrschluss ist eine Einkreismaschine somit eher für Personen geeignet, die überwiegend nur Espresso genießen.

 

Zweikreismaschinen

Zweikreismaschinen hingegen besitzen zwei Wasserkreisläufe und man kann Espresso und heiße Milch mit Milchschaum gleichzeitig herstellen. Trotzdem bezieht die Siebträgermaschine Heißwasser und Dampf immer noch aus einem Kessel. Ist die Zweikreismaschine im Dauereinsatz kann dies zum Überhitzen führen. Für normale Haushalte reicht dies allemal, hingegen in der Gastronomie werden dann überwiegend Duoboilermaschinen bevorzugt. Haushaltsübliche Kaffeevollautomaten gehören meist zur Kategorie der Zweikreismaschinen.

 

Duoboilermaschinen

Duoboilermaschinen besitzen wie das Wort schon sagt zwei Boiler/Kessel und verhindern so ein Überhitzen. Diese Siebträgermaschinen werden von der Gastronomie bevorzugt, können aber auch im eigenen Haushalt stehen. Vorteil von den Duoboilern ist, dass weniger Energie aufgewendet werden muss, um die Temperaturen zu regulieren, weil diese konstant in ihren eigenen Boilern gehalten werden können. Hingegen bei einer Zweikreismaschine ist dies für die Maschine aufwendiger. Die Siebträgermaschinen mit zwei Kesseln sind die oberste Liga in der Kategorie Siebträger und auch dementsprechend im höheren Preissegment.

 

Weitere Unterschiede im Test der Siebträgermaschinen sind:

  • ob ein oder zwei Siebträger vorhanden sind
  • ein integriertes Mahlwerk gibt es nur bei speziellen und teureren Siebträgermaschinen
  • eine Verarbeitung mit Edelstahl ist besser als mit Plastik, da z.B. die Siebträger von Heraus- und Reindrehen robust sein müssen
  • ob ein Tassenwärmer vorhanden ist oder nicht
  • ob ein Tamper im Zubehör dabei ist oder nicht

 

Welche Kaffeebohne braucht welchen Mahlgrad und welche Durchlaufzeit ist die Richtige?

Dunklere Kaffeebohnen haben einen gröberen Mahlgrad als helle Kaffeebohnen! Warum? Dies hat etwas mit der Röstung zu tun. Bei der Röstung der Bohnen gibt es zwei Stufen: den ersten "Crack" und den zweiten "Crack". Sind die Bohnen hell, werden sie schon nach dem ersten Crack herausgenommen. Sie sind dadurch trockener, fruchtiger und etwas dezenter im Geschmack, können aber auch bei der Zubereitung schnell sauer werden. Die Bohnen, die nach dem zweiten Crack herausgenommen sind dunkler, öliger und somit auch vollmundiger, können aber auch schneller bitter werden. Und sie sind brüchiger. Das heißt, dass dunkle Bohnen daher einen gröberen Mahlgrad haben und somit eine kürzere Durchlaufzeit, da der Espresso sonst bitter schmeckt. Die Druchlaufzeit sollte bei 22-27 Sekunden liegen. Sind die Bohnen heller, benötigen sie einen feineren Mahlgrad, dies verlängert auch die Durchlaufzeit, die dann bei 28-32 Sekunden liegt. Somit muss man Mahlgrad und Durchlaufzeit solange ausprobieren, bis der Espresso einem schmeckt. Mit diesem Hintergrundwissen muss man kein Kilo Kaffee verbrauchen, um die richtige Einstellunge gefunden zu haben.


Die richtige Kaffeemühle

Bei Kauf einer Kaffeemühle muss man auch so einiges beachten. Zum einen sind Kegelmahlwerke oder Scheibenmahlwerke immer besser als Schlagmahlwerke. Beim Schlagmahlwerk mahlen sozusagen wie beim Mixer kleine Messerchen die Bohnen. Dadurch wird das Mahlergebnis nicht gleichmäßig und somit das Espressoergebnis minderwertig. Kegel- und Scheibenmahlwerke sind beide im Ergebnis des Mahlgrades gut, hier muss man jedoch die Hitze, die beim Mahlen aufkommt beachten. Bei Scheibenmahlwerken kann das System schneller heiß werden bzw. überhitzen als beim Kegelmahlwerk. Da man im Heimgebrauch nicht übermäßig viel Espressi produziert, können beide Varianten benutzt werden. In der Gastronomie empfiehlt  sich eher ein Kegelmahlwerk. Bei den häufig verwendeten Kegelmahlwerken mahlen ineinader wirkende Kegel mit Hilfe der Erdanziehungskraft die sich bewegenden Bohnen. Die Mahlwerke können entweder aus Stahl oder auch aus Keramik sein, welches robuster und verschleißfreier ist. Beim Preis geht es von bis. Hier muss man vergleichen was man möchte. Oft gibt es beim Mahlgrad Zahlen, die den Mahlgrad anzeigen oder nur Striche mit plus und minus. Bei manchen kann man die Menge pro Bezug einstellen. Dies wird bei einigen auch auf einem kleinen Bildschirm angezeigt. Da sind sozusagen die Vorlieben und Wünsche an ein solches Küchengerät gefragt. In unserem Test für Kaffeemühlen in der Rubrik "Zubehör" findet ihr die jeweiligen Kaffeemühlen mit unterschiedlichen Mahlwerken. 


zu den Kaffeemühlen

 

 

Der richtige Tamper

Oft werden Kaffee Tamper aus Kunststoff im Zubehör mitgeliefert. Der Test hat ergeben, dass diese leider nicht oder nur ungenügend gut für den Gebrauch sind. Um das Kaffeemehl im Siebträger richtig festzudrücken, bedarf es ordentlich Druck von oben. Daher muss der Tamper eine stabile Druckfläche bieten. Ein guter Tamper sollte aus Edelstahl, Aluminium oder auch Holz bestehen. Wobei Holz wiederum nicht das gewünschte Gewicht des Tampers erfüllen kann und mit einem schwereren Material kombiniert werden muss. Die Preisspanne geht hier von 10 - 25 Euro, wobei erst Tamper ab ca. 20 Euro Sinn machen. 

Der Druck des Tampers sollte 14-16 Kilo betragen, damit das Kaffeepulver perfekt angepresst wird. Ist es zu locker getampt, wird der Kaffee sauer, da das Wasser schneller hindruchlaufen kann und somit die Durchlaufzeit des Espressos verkürzt ist. Ist das Pulver zu fest getampt wird der Espresso bitter, weil das Wasser nicht hindurch kommt und so die Durchlaufzeit von ca. 25 bis 30 Sekunden nicht eingehalten wird.

Um den Druck perfekt zu beherrschen, kann man anfangs eine kleine Küchenwaage beim Anpressen darunter stellen, um den Druck durch den Tamper abschätzen zu können. Wer experiementieren mag, kann auch einfach verschieden stark gedrückte Espressi probieren. Wichtig ist, dass man gleichmäßig Druck aufbaut und hält. 

Es empfiehlt sich, den Ellenbogen senkrecht über der Hand zu positionieren, so dass der Druck besser verteilt werden kann. Daumen und Zeigefinger sollten vorne am Tamper sein, so dass man kontrollieren kann, ob man gleichmäßig drückt. Tampt man schief, so sammelt sich Wasser an der ungeraden Stelle. Dadurch passiert eine Überaxtraktion und der Kaffee schmeckt bitter. Am Anfang ist das Tampen vor allem für Frauen eine Herausforderung aber glaubt uns, das ist ein Test-Spaß mit Aha-Effekt.


zu den Tampern

 

 

 

Wie haben wir getestet?

 

1. Ausstattung 

Vor dem Kauf sollten Sie sich die Frage stellen: Bin ich eher ein Espressogenießer und trinke ab und zu einen Cappuccino oder möchte ich das volle Programm von Espresso über Lungo, Latte Macchiato bis hin zum Milchkaffee?  Siebträgermaschinen sind für die waren Genießer unter uns Kaffeeliebhabern. Mit einer Siebträgermaschine kann man den ultimativen Espresso durch reine Handarbeit herstellen. Und die Crema ist auch noch echt! Durch die Handarbeit Bedarf es jedoch auch etwas mehr Geduld, bis man zur Bohne den richtigen Mahlgrad gefunden hat, richtig tampen kann und am Ende den für sich perfekten Espresso in der Hand hält.

Die Ausstattung ist unterschiedlich - je nach dem was man eben möchte. Auf jedenfall sollte es natürlich einen Siebträger mit zwei Filtereinsätzen besitzen - einen Filtereinsatz für einfachen Espresso und einen für einen Doppelten. Oft haben die Espressomaschinen auch einen Milchaufschäumdüse. Wer sich keine extra Kaffeemühle anschaffen möchte, für den gibt es auch Maschinen mit einer integrierten Kaffeemühle. Man muss aber sagen, das diese lange nicht so hochwertig sind, wie jene, die man separat kaufen kann.

Die Siebträgermaschine sollte außerdem über ein übersichtliches Bedienungsfeld verfügen, bestenfalls noch über ein Manometer, auf der der Druckin bar kontrolliert werden kann. Zusätzlich gibt es noch den Unterschied, dass man bei manchen Espressomaschinen individuelle Wünsche abspeichern kann.

Je nachdem was man für einen Anspruch hat kann man mehr oder weniger in eine Siebträgermaschine investieren. Meist sind es aber dann doch die Espressogenießer, die Handarbeit schätzen und auch etwas mehr Geduld mitbringen und in eine Siebträgermaschine invenstieren wollen. Man bekommt eben perfekten Espresso mit einer echten tollen Crema nur aus Siebträgermaschinen!

2. Verarbeitung 

Achten Sie auf die verwendeten Materialien. Ist Edelstahl verarbeitet, dann ist das ein erstes Indiz auf eine hochwertige Verarbeitung. Bei einer Siebträgermaschine ist es wichtig, dass hochwertige Materialien verwendet wurden. Der Siebträger sollte ein ordentliches Gewicht haben und aus einem rostfreien und robusten Material bestehen - dass ist je nach Preisklasse unterschiedlich. Sind viele Teile davon aus Plastik, so kann es schneller zu Verschleiß kommen. Auch die Filter, die in den Siebträger eingesetzt werden, sollten einiges aushalten können. Der Siebträger wird bei jede Vorgang in den Brühgruppenkopf hineingedreht. Gute Köpfe bestehen aus Messing oder einem anderen robusten Material. Ist eine Milchdüse mit dabei, so geht auch das Milchaufschäumen nach einiger Übung sehr leicht von der Hand. Hierzu können sie in der Rubrik Kaffeewissen weiterlesen.

 

3. Bedienung 

Teurere Maschinen bieten mehr individuelle Einstellmöglichkeiten als güsntigere. Das hört sich auf den ersten Blick gut an. Doch wenn Sie selbst nur einen Espresso trinken oder sich einen Cappuccino gönnen möchten, ohne in die Tiefen des Menüs des Kaffeevollautomaten vordringen zu wollen, dann reichen wenige Knöpfe und wenige Funktionen der Espressomaschine. Da der Espresso aus einer Siebträgermaschine hauptsächlich aus eigener Handarbeit erzeugt wird, braucht man nicht viele Funktionen und Knöpfe. Meist gibt es die Siebträgermaschinen schon in der "Retroversion" - also fast wie früher mit Original Knöpfen und auf das Wesentliche reduziert.

4. Reinigung

Die Reinigung einer Siebträgermaschine ist lange nicht so aufwenig wie die eines Kaffeevollautomaten! Es ist darauf zu achten, dass der Siebträger und ie Filtereinsätze immer sauber sind und nicht noch altes Kaffeemehl dazwischen klebt. Hierzu kann man den Filtereinsatz einfach aus dem Siebträger herausnehmen und ausspülen. Während mehrerer Espressobezüge kann man auch einfach mit einem Zewa schnell darüberwischen. Die Milchdüse sollte immer direkt nach Benutzung mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, so dass die Milch keine Chance hat, daran festzukleben. Auch sollte einmal kräftig Dampf herausgelassen werden, um Bakterien zu vertreiben. Am Abend sollte man mit Reinigungszusatz den Siebträger und den Brühkopf reinigen. Hierzu eine kleine Anleitung:

- das Reinigungssieb in den Siebträger einsetzen und mit etwas Reinigungspulver befüllen

- jetzt mehrmal wie bei einem normalen Espressobezug auf den Knopf drücken, so dass die Leitungen und der Brüukopf komplett frei von Rückständen sind

- nach dieser Spülung den Siebträger abnehmen und noch einmal einen Leerbezug machen, damit der Brühkopf mit klarem Wasser noch einmal durchgespült wird

- das Reinigungssieb aus dem Siebträger entfernen und von dem Reinigungspulver befreien

- Siebträger noch einmal einspannen und durch einen Leerbezug mit heißen Wasser die restlichen Pulverrückstände im Siebträger entfernen lassen

- Siebträger wieder abnehmen und mit der dazugehörigen Bürste nochmal den Brühkopf unter fließend Wasser säubern

- man kann über Nacht Siebträger und Filtereinsätze in einen Kaffeefettlöser einwirken lassen (bitte darauf achten, dass wenn der Siebträger einen Plastikgriff hat, dieser nicht darin liegt) - unserer Meinung nach ist dies nicht jeden Abend nötig

 

 Im großen und Ganzen muss man somit eigentlich nur den Siebträger reinigen - dies geht recht schnell. Kurz noch das Abtropfgitter reinigen und auf die Milchdüse achten. Im Inneren der Maschine bedarf es keiner Reinigung, da die Bohnen meist in einer separaten Mühle gemahlen werden (außer man hat die Mühle integriert).

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5. Crema

Espresso_original_crema.jpgDie Crema ist im Gegensatz zu einem Kaffeevollautomaten bei Siebträgermaschinen echt und bei dem richtigen Anpressdruck, der richtigen Druchlaufzeit und dem richtigen Mahlgrad ein tolles Erlebnis. Darauf können sie sich schon bei der Produktion ihrer Espressi freuen!

 

 

 

 

 

 

6. Preis/Leistung 

Eine Siebträgermaschine kann genauso teuer sein wie ein Allround-Kaffeevollautomat und gerne auch noch viel teurer. Da denkt sich einer, warum denn teurer, wenn man damit eigentlich "nur" Espresso herstellen kann?! Dies hat etwas mit Tradition, Technik und hochwertigen Materialien zu tun und mit der Frage, welche Ansprüche man an seinen täglichen Espresso hegt.

Das Preis-/ Leistungsverhältnis bewerten wir intuitiv, da es hier keine klaren Vorgaben geben kann. Manche Hersteller setzen auf Langlebigkeit und hochwertige Materialien - andere weniger. Dies findet man im Fachhandel heraus (damit meinen wir unbedingt nicht Saturn oder Mediamarkt) und mit den vielen Bewertungen im WWW.

Sollten Sie sich den Weg in den Laden sparen wollen, dass können Sie Käuferbewertungen z.B. auf Amazonbewertungen als Indiz für Ihren Gebrauch nutzen. Sie bilden eine  Grundlage für eine gute Kaufentscheidung, da auch einige Rezessionen erst nach 2 oder 3 Jahren der Benutzung einer Siebträgermaschine geschrieben worden sind.

 

 

Ein letzter Kauf-Tipp: Investieren Sie lieber einen Euro mehr! Der Kauf einer Espressomaschine ist teuer. Gerade deshalb ist es besser lieber eine Kategorie hochwertiger zu kaufen als eine Nummer zu billig. Sonst ärgert man sich, nicht hundert Euro mehr investiert zu haben, wenn man 200 Euro Reperaturkosten aufgedrückt bekommt. Hier empfiehlt es sich außerdem, eine lange Garantiezeit beim Kauf zu wählen.

 

 

Der große Espressomaschinen Test - Alle Siebträgermaschinen in einer Tabelle


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