Welche Siebträgermaschine ist die Beste? Tipps für den Kauf!

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Um Siebträgermaschinen im Test besser zu verstehen, muss man sich kurz mit der Geschichte des Espressos auseinander setzen. Der heutige Kaffeegenuss ist von Italiens Espressokultur stark geprägt und Siebträgermaschinen oder auch Espressomaschinen halten immer mehr Einzug in unsere Haushalte und sind nicht mehr nur in Restaurants und Cafés zu finden. Im Espressomaschine Test beantworten wir Euch die Fragen, wie eine Siebträgermaschine funktioniert, wie viel bar eine gute Siebträgermaschine erzeugt und was der Unterschied zwischen Espressomaschinen, Siebträgermaschinen und Kaffeevollautomaten ist? 

Was ist wichtig bei einer Siebträgermaschine, wie funktioniert sie und wann gibt es den perfekten Espresso? 

Eingeschworene Kaffeefans schwören auf Espresso, da im Gegensatz zum normalen Filterkaffee ein Sieb anstelle eines Kaffeefilters für die Extraktion der Aromen und Öle genutzt wird. Hierdurch gelangen die Öle aus dem viel feiner gemahlenem Kaffeepulver in den Espresso und verleihen ihm einen runden Geschmack.

Die grundlegend wichtigen Komponenten bei einer Siebträgermaschine sind der Wasserkreislaufsystem mit dem Boiler, eine elektrische Pumpe mit der der Druck erzeugt wird, eine Brüheinheit mit dem wichtigen Siebträger für das Espressopulver und eine Dampfdüse. Ein Siebträger ist der Teil des Gerätes, der manuell hinein- und herausgedreht und mit Kaffeepulver befüllt werden kann. Er enthält dementsprechend auch das Brühsieb.

1984 wurde das erste Patent für eine "Siebträgermaschine" von Angelo Moriondo eingereicht. Er gilt offiziel als Erfinder der Espressomaschine. Archile Gaggia patentierte 1938 das heutige System, bei dem "mit Hilfe eines Kolben unter Druck heißes Wasser durch Kaffeepulver gepresst wird". Italien gilt als das Mutterland des Espresso und gleichzeitig wird der braune kleine Kaffee mit dem Lebensgefühl Italiens assoziiert.


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In einer Tabelle - alle Siebträgermaschinen

Siebträgermaschinen sind oft Halbautomaten, d.h. dass die Kaffeebohnen nicht in der Maschine, sondern extra in einer Kaffeemühle gemahlen werden. Auch das Anpressen des Kaffeemehls im Siebträger geschieht manuell mit einem Tamper. Wie dies richtig gemacht wird, erfahrt ihr etwas weiter unten auf dieser Seite.

Der Test hat ergeben, dass für einen perfekten Espresso vor allem frische, ganze Bohnen, die direkt vor der Espressozubereitung gemahlen werden, ausschlaggebend sind. Außerdem sollte die Röstung nicht allzu lange her sein. Zwei Wochen nach Röstdatum schmeckt der Kaffee am besten. Kurz nach der Röstung ist nicht optimal, länger als einen Monat sollte es auch nicht her sein. Der richtige Mahlgrad ist dann ebenfalls entscheidend. Das mit dem genauen Mahlgrad muss man ausprobieren und den Kaffee im Anschluss testen. Bei der Kaffeemühle kann man dies optimal einstellen. Der Grad ist auch bei jeder Kaffeebohne und auch bei jeder Siebträgermaschine unterschiedlich. Das Kaffeemehl darf weder zu fein noch zu grob sein.

Der Siebträger wird mit Hilfe des sogenannten Bajonettenverschlusses und einer viertel Umdrehung in der Brüheinheit fixiert.

Sind die Kaffeebohnen perfekt gemahlen und angepresst, kommt der ebenfalls sehr wichtige Druck der Pumpe ins Spiel. Um die feinen Espresso Öle zu extrahieren, wird ca. 20 ml 90°C heißes Wasser in einer knappen halbem Minute mit 8 bis 10 bar Druck durch ca. 7-9 g Espressomehl gepresst. Bei einem dopoelten Espresso liegt die Pulvermenge zwischen 16-18 g. Je nach Espressomaschine verändern sich die Werte ein wenig, da jeder Hersteller teilweise auf unterschiediche Komponenten für seine Siebträgermaschine setzt. Die Druck für den Espresso wird durch elektrische Pumpen in der Siebträgermaschinen erzeugt. Die optimale Brühzeit ist dann 25 – 32 Sekunden lang - je nachdem welche Kaffeeart man benutzt. Das Ergebnis sind ca. 25 ml Espresso inkl. einer schaumigen Crema. Auch beim doppelten Espresso bleibt die Brühzeit gleich. Nur die Kaffe- und Wassermenge wird erhöht.

Stimmen all diese Komponenten, so bekommt man bei einer Siebträgermaschine echte, feste, geschmackvolle Crema wie vom Profi. 

Tipp: Bevor der Siebträger im Gerät fixiert wird, um einen Espresso herauszulassen, sollte man vorher einen kurzen Leerbezug herauslassen, um die Brühgruppe zu kühlen.

 

Espressomenge7 g ± 0,5 g
Ausgangstemperatur Wasser88°C ± 2°C
Temperatur Espresso in der Tasse67°C ± 3°C
Eingangsdruck des Wassers9 bar ± 1 bar
Zeit der Perkolation (durchsickern des Wasser durch das Espressopulver)25 sek. ±5 sek.
Viskosität des fertigen Espressos bei 45°C> 1,5 mPa s
Fett total> 2 mg/ml
Caffeine< 100 mg/Tasse
Menge in der Tasse inkl. Schaum25 ml ± 2,5 ml

 

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